3:0 in Düren: Zwanziger holen die nächsten drei Punkte

Im Duell der Aufsteiger sind eine erneut sichere Defensive und die Stärke bei Standards die Grundlage zum Sieg.

Die Zwanziger feierten im Aufsteigerduell auf der Dürener Westkampfbahn mit dem 3:0 (2:0)-Erfolg durchaus verdient ihren zweiten Auswärtssieg in Folge. Zwar konnten die Gastgeber insgesamt deutlich mehr Spielanteile für sich verbuchen, wirklich gefährlich wurde es vor dem Tor der Zwanziger aber kaum und so musste sich Keeper Patrick Nettekoven nicht einmal wirklich auszeichen. „Ich habe den Jungs vor dem Anstoß gesagt, das Spiel wird heute nicht mit Ball entschieden. Das haben wir beherzigt und in der Defensive einmal mehr konsequent unsere Aufgaben erfüllt“, freute sich Trainer Micha Skorzenski, der für den Erfolg sogar auf ein taktisches Mittel zurückgriff, für das im modernen Fußball eigentlich kein Platz mehr ist. Tobias Link, langjähriger Kapitän der Spielvereinigung und aufgrund zahlreicher krankheitsbedingter Ausfälle unter der Woche reaktiviert, agierte eine Halbzeit lang ausschließlich als Manndecker für Yunus Kocak. „Er hatte nur die Aufgabe, seine Kreise im Mittelfeld einzudämmen und ihm die Lust am Spiel zu nehmen.“ Der Kniff ging auf, denn der sonst so spielstarke Kapitän der Dürener konnte auch nach Links Auswechslung zur Pause keine Akzente mehr setzen.

Zu diesem Zeitpunkt führten die Schwarz-Weißen schon mit zwei Toren und stellten dabei abermals ihre Stärke bei Standardsituationen unter Beweis. Allerdings fiel der Führungstreffer, ein direkt verwandelter Freistoß von Felix Krellmann (36.), unter freundlicher Mithilfe des Dürener Keepers Steffen Wirtz, der sich bei dem aus dem Halbfeld auf den langen Pfosten gezogenen Ball verschätzte und so tatenlos mitansehen musste, wie der Ball im Winkel einschlug. Nur vier Minuten später segelte ein von Krellmann getretener Eckball genau auf den Kopf von Oliver Noster, der keine Mühe mehr hatte und die Vorentscheidung besorgte (40.).

Denn auch nach dem Seitenwechsel gelang es den optisch zwar weiterhin überlegenen Hausherren nicht, für Torgefahr zu sorgen. Und so konterten sich die Zwanziger in der Nachspielzeit zum dritten Treffer, den abermals der starke Krellmann erzielte (90.). Die Vorarbeit kam von Mario Ceko, eigentlich treffsicherer Stürmer in der Frechener A-Jugend, der sich bei seinem Debüt im Seniorenbereich prompt einen Scorerpunkt verdiente. „Trotz widriger Umstände in Folge vieler Ausfälle lässt sich die Mannschaft nicht von ihrem Weg abbringen. Wir haben erneut ein starkes Auswärtsspiel gezeigt und können mittlerweile sagen, solche Siege sind kein Zufall mehr“, lobte Skorzenski, dessen Zwanziger als bester Aufsteiger den fünften Tabellenplatz festigen konnten.

Einen Achtungserfolg feierte verdientermaßen auch die Reserve der Zwanziger, die sich im Spitzenspiel der Kreisliga B Staffel 3 beim Horremer SV einen Punkt erkämpfte. Angeführt von einem überragenden Tobias Zillken im Tor, agierte die Mannschaft von Trainer Marcel Matter, der unter der Woche seinen 50. Geburtstag feierte, auf Augenhöhe mit dem Spitzenteam aus Kerpen. Zwar kassierten die Gäste in der Schlussphase das 0:1 (86.), doch praktisch im Gegenzug besorgte der aufgerückte Tobias Kremer den keinesfalls unverdienten Ausgleich (88.), der gleichzeitig den Endstand bedeutete. Unsere Dritte Mannschaft musste sich in der Kreisliga D BW Königsdorf IV mit 2:5 (0:2) geschlagen geben. Die Frechener Tore erzielten Andre Kalav und Niklas Lau.

#WirfürFrechen
#AufgehtsZwanziger

Felix Krellmann (Mitte) glänzt beim Sieg in Düren als Doppeltorschütze und Vorbereiter

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