Fußballfest vor toller Kulisse

Das Testspielhighlight gegen den Bundesligaaufsteiger 1.FC Köln am gestrigen Freitag wurde zu einem wahren Fußballfest. 4.020 Zuschauer hatten sich im großen Rund des altehrwürdigen Kurt-Bornhoff-Sportparks eingefunden und sahen ein intensives Spiel mit vielen Toren und einem Happy End für unsere Zwanziger. Am Ende gewannen die Gäste mit 7:1 (4:0).



Bereits nach wenigen Sekunden ging ein Raunen durch das Publikum, als Daniel da Silva nach einem Ballverlust im Kölner Aufbauspiel den ersten Frechener Konter des Spiels startete. Die Abwehr des Bundesligisten hielt jedoch stand – zunächst. Die folgenden Minuten gehörten nun vollends den Profis vom Geißbockheim, die durch Anthony Modeste sehenswert in Führung gingen. Nach Hereingabe von Kingsley Schindler beförderte der FC-Stürmer den Ball vom Elfmeterpunkt per Seitfallzieher unhaltbar für Zwanzig-Schlussmann Thomas Nolden ins rechte Eck (11.). Zehn Minuten später war es erneut der Franzose, der nach Vorarbeit von Sturmpartner Jhon Cordoba zum zweiten Kölner Treffer vollendete (21.). Der FC spielte seine Überlegenheit gegen aufopferungsvoll kämpfende Frechener geschickt aus und kam durch Lasse Sobiech per Kopf (30.) und Cordoba (39.) zu weiteren Treffern vor dem Seitenwechsel. Torwart Nolden konnte sich bei Abschlüssen von Florian Kainz und Kingsley Schindler besonders auszeichnen und verhinderte weitere Gegentreffer. Kurz vor dem Halbzeitpfiff wagte sich dann auch der Mittelrheinligist in die Offensive und kam durch da Silva (42.) und Granit Rama (44.) zu Möglichkeiten.


Marco Ban (r.) im Zweikampf mit FC-Neuzugang Birger Verstraete

FC-Trainer Achim Beierlorzer schickte im zweiten Durchgang eine komplett neue Elf auf den Rasen schickte, unter anderem Zweitliga-Torschützenkönig Simon Terodde. Nachwuchsspieler Darko Churlinov machte auf Kölner Seite auf sich aufmerksam und erhöhte kurz nach Wiederanpfiff auf 5:0 (53.). Nach rund einer Stunde brachte auch Skorzenski neues Personal, besonders hervorzuheben sind die beiden Frechener Eigengewächse Tobias Zillken und Mario Ceko, die weitere Einsatzzeit sammeln durften. Besonders Zillken im Tor wusste in der Schlussphase zu überzeugen. Gegen die weiteren Treffer der Gäste durch Marcel Risse (73.) und Terodde (77.) war jedoch auch er machtlos.

Der emotionale Höhepunkt eines herausragenden Fußballtages sollte für die Zwanziger aber noch folgen. Nach einem Ballverlust von Frederik Sörensen, fasste sich der eingewechselte Furkan Isbilir ein Herz und jagte das Spielgerät aus 20 Metern hinter Thomas Kessler ins Netz zum vielumjubelten Ehrentreffer (87.) – das Sahnehäubchen auf ein echtes Fußballfest, an das man sich bei der Spielvereinigung noch lange erinnern wird.


Die Zwanziger bejubeln den Ehrentreffer durch Furkan Isbilir

Die Gelegenheit möchten wir nutzen, um uns, neben den vielen Zuschauern, die für eine atemberaubende Kulisse gesorgt haben, vor allem bei unseren vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern zu bedanken, ohne die ein solches Event nicht möglich gewesen wäre. Der gestrige Tag hat wieder einmal gezeigt, dass auf unsere #ZwanzigerFamilie immer Verlass ist.


4.020 Zuschauer sorgten für eine atemberaubende Kulisse im KBS

Die Stimmen zum Spiel:

Achim Beierlorzer (Trainer 1.FC Köln):
“Ich bin sehr zufrieden mit der Art und Weise, wie sich die Jungs bewegt haben. Es war erst unser zweiter Tag und ein Gegner, der guten Fußball gespielt hat. Trotzdem haben die Jungs es sehr gut gemacht. Wir haben nur wenig in der eigenen Hälfte zugelassen und es waren ein paar richtig schöne Tore dabei. Außerdem war es eine super Atmosphäre und wir freuen uns, dass sich so viele Menschen für unser erstes Testspiel interessiert haben und uns die Daumen für die kommende Saison drücken.“

Micha Skorzenski (Trainer Frechen 20):
“Insgesamt war das heute für jeden von uns ein herausragender Abend. Rein sportlich bin ich nicht ganz zufrieden, da wir uns leider etwas unter Wert verkauft haben. Wir waren gegen den Ball zu passiv und haben unsere Umschaltaktionen nicht gut ausgespielt. Außerdem haben wir einige einfache Gegentore durch individuelle Fehler bekommen. Da ist schon noch viel Luft nach oben. Dennoch waren die Atmosphäre und das Drumherum heute überragend.”

Lenhard Preis (Kapitän Frechen 20):
“Für meinen Geschmack ist das Ergebnis vielleicht ein oder zwei Tore zu hoch ausgefallen. Wir haben heute vor dieser Wahnsinns-Kulisse alles rausgehauen und bedanken uns bei jedem, der heute nach Frechen gekommen ist.”

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