8. Spieltag: Nachlegen in Alfter

Beim VfL Alfter wollen die Zwanziger am achten Spieltag der Mittelrheinliga im dritten Anlauf erstmals auswärts punkten. Nur Trainer Micha Skorzenski verbindet keine allzu guten Erinnerungen mit dem Spielort Waldstadion.

“Ein individuell hervorragend besetzter Gegner, der große Lust hat, Fußball zu spielen und das auch verdammt gut kann, wenn man ihn denn lässt” – so charakterisiert Frechens Coach Micha Skorzenski den VfL Alfter, am Sonntag (15 Uhr, Strangheidgesweg 100, 53347 Alfter) Gegner der Zwanziger. Die Schwarz-Weißen reisen trotzdem mit dem Ziel ins Waldstadion, im dritten Anlauf erstmals auf des Gegners Platz zu punkten. Nach den Niederlagen in Bergisch Gladbach (0:2) und Hennef (2:3) hoffen die Verantwortlichen, dass der erste Sieg der Saison (3:0 gegen Friesdorf) der Mannschaft so viel Aufwind gibt, dass sie auch beim Liga-Urgestein am westlichen Stadtrand von Bonn etwas Zählbares mitnehmen kann.

Denn aktuell bestreitet der VfL seine nunmehr neunte Mittelrheinliga-Spielzeit am Stück. Dementsprechend verfügen Mannschaft und Umfeld über reichlich Erfahrung. Der kleine Kunstrasenplatz im Waldstadion, (das zuletzt Aufsehen erregte, weil englische Fußballfans statt in Frankfurt im Waldstadion von Alfter gelandet waren) dürfte den Zwanzigern jedoch nicht ungelegen kommen. “Giftig in den Zweikämpfen und schnell im Umschaltspiel” müsse seine Mannschaft am Sonntag sein, fordert Skorzenski, der dennoch großen Respekt vor dem Gegner hat. Insbesondere Schlüsselspieler Mehmet Dogan, der in sieben Spielen bereits fünf Treffer erzielt hat, gehört ligaweit zu den stärksten Offensivspielern.

Doch obwohl Dogan bereits in der Vorsaison zwei Tore gegen Frechen 20 erzielte, sind die Erinnerungen der Zwanziger an den kommenden Gegner durchaus positiv. Denn im Vorjahr gelang es den Schwarz-Weißen den damals noch klassenhöheren Gegner in der ersten Runde des FVM-Pokals mit 3:2 auszuschalten. “Natürlich waren die Vorzeichen damals andere”, weiß Skorzenski, der selbst nicht ganz so gute Erinnerungen mit dem Waldstadion in Alfter verbindet: “Hier habe ich das schönste Eigentor meiner Karriere gemacht”, erzählt der ehemalige Mittelfeldspieler des GKSC Hürth. “Eine Flanke wollte ich per Kopf klären, habe den Ball dann aber unhaltbar in den Winkel gesetzt.”

Eine Abwehraktion, an der sich seine Spieler am Sonntag kein Beispiel nehmen sollten. Dabei sieht es personell gut aus bei den Zwanzigern: Innenverteidiger Aaron Böning steht wieder im Vollbesitz seiner Kräfte und auch Granit Rama dürfte eine leichte Blessur bis Sonntag ausgestanden haben. So fehlen einzig die Langzeitverletzten Kai Burger und Georg Sakri, die das Team aber erneut von der Seitenlinie aus unterstützen werden und hoffentlich das zweite Erfolgserlebnis in Folge live miterleben können.

#WirfürFrechen
#AufgehtsZwanziger

Machte als Joker zuletzt eine gute Figur: Angreifer Max Huebner (li.).

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