Kreispokal: Zwanziger schlagen FC Hürth und stehen im Halbfinale

In einem spannenden Spiel setzen sich die Schwarz-Weißen mit 2:1 (0:0) gegen den Ligarivalen aus Hürth durch und stehen im Halbfinale.

Erleichterung und Freude waren groß, als Schiedsrichter Oscar Menzel die spannende Pokal-Viertelfinalpartie zwischen den Zwanzigern und dem FC Hürth abgepfiffen hatte. Mit 2:1 (0:0) setzte sich die Mannschaft von Trainer Sven Demandt gegen den Ligakonkurrenten durch und steht nun im Halbfinale des Kreispokals, wo der A-Ligist SV Weiden wartet.

In einer von Beginn an intensiven Partie, die jedoch erst nach und nach Fahrt aufnahm, waren beide Teams zunächst darauf bedacht, Fehler zu vermeiden und Sicherheit ins eigene Spiel zu bekommen. Die Zwanziger hatten ihre erste Möglichkeit durch einen Kopfball von Stürmer Wassilios Kametas (15.), der jedoch knapp über die Latte flog. Auf der Gegenseite hatten die Gastgeber kurz vor der Pause enormes Glück, dass Serkan Okutan per Lupfer die Latte traf und Patrick Friesdorf den Abpraller per Dropkick freistehend über das Tor drosch (43.).

Auch nach dem Seitenwechsel machten die Gäste zunächst den gefestigteren Eindruck und schnürten die junge Frechener Mannschaft zusehends in der eigenen Hälfte ein. Fast schon folgerichtig brachte Yousef Keshta den FCH, zwar aus abseitsverdächtiger Position, aber nicht unverdient in Führung (53.). Nur kurz hielt der Schockzustand bei den Schwarz-Weißen an, dann gab es auf der Gegenseite einen Freistoß aus guter Position. Zwar zirkelte Tobias Stecker den Ball direkt in die Mauer, doch Terence Okoeguale schaltete schnell, sicherte sich den Abpraller und bediente Kametas, der in der Mitte sicher einschob (58.). Nun ging es Schlag auf Schlag: ein schnell vorgetragener Gegenangriff der Hausherren landete auf dem linken Flügel bei Noel Caliskan, der mit einer butterweichen Hereingabe den erst wenige Augenblicke zuvor eingewechselten Marcus Wilsdorf bediente – 2:1 (65.).

Nun war es ein rassiger Pokalfight mit guten Chancen auf beiden Seiten. Hürths Schlussmann konnte einen Versuch von Kametas gerade noch an die Latte lenken und auf der Gegenseite hatte Frechens Keeper Lukas Betz ebenfalls einige Möglichkeiten, um sich auszuzeichnen. In den Schlussminuten segelte dann ein langer Ball nach dem anderen in den Strafraum der Zwanziger, doch mit Geschick und dem nötigen Glück retteten die Gastgeber den knappen Vorsprung über die Zeit. “Das war eine Top-Leistung der gesamten Mannschaft. Darauf können wir definitiv aufbauen”, freute sich Demandt.

Marcus Wilsdorf und die Zwanziger schlagen den FC Hürth mit dem Ex-Frechener Patrick Friesdorf

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